Hallo alle zusammen.
Ich bin jetzt in Melbourne angekommen, nachdem ich in Adelaide auf Kangaroo Island war und die Great Ocean Road nach Melbourne bereist habe. Ich hab heute mal ein bisschen Zeit, ein bisschen was
zu schreiben. Die Zeit an der Ostküste war sehr ereignisreich und super schön! Wollte euch davon ein bisschen ausführlicher erzählen. Ist ein bisschen mehr, also nehmt euch ein paar Minuten,
falls ihr es lesen wollt!
Ich führe vielleicht mal kurz die verschiedenen Stationen unserer Tour auf, um euch ein bisschen nen Überblick zu verschaffen wo wir uns so rumgetrieben haben!
Angefangen hat alles in Byron Bay, wo wir uns alle kennengelernt haben. Robin und Ronny waren schon vorher zusammen im Surfcamp und kannten sich also schon. Ich war mit ein paar Leuten aus dem
Surfcamp im Zimmer und so hab ich die beiden dann kennengelernt. Unseren kleinen Shay haben wir dann bei uns im Hostel aufgegabelt, als wir auf der Suche nach dem vierten Mann waren um das Auto
vollzubekommen!
Robin ist 25 und somit mit mir zusammen ein bisschen Mama und Papa für unsere zwei Jungs. Ronny ist nicht aus Amerika sondern aus Californien. Das ist ihm sehr wichtig, weil er meint, dass die
Leute Amerikaner nicht mögen, aber Californier lieben... ja, ja!! Unser kleinster, Shay, ist ein lustiger Typ. Er hat doch allen ernstes seinen Eltern erzählt, dass er ein 2. Jahr in der
norwegischen Armee macht und hat sich ab nach Australien gemacht. Er meint seine Eltern würden sich sonst zu viele Sorgen machen!!! ;)
Nachdem es von Byron wegging war Surfer’s Paradise der erste Stop. Hier gabs eigentlich net besonders viel zu tun und da es unter der Woche war, war auch abends net besonders viel los.
Also schnell weiter nach Brisbane. Hier haben wir dann endlich den kleinen Toyota Corolla gegen den Toyota RAV4 ausgetauscht... endlich Platz im Auto.
Am nächsten Tag gings dann weiter nach Noosa. Noosa ist ein ziemlich kleines Städtchen, aber super schön! Das war mein erstes Hostel hier in Australien, wo ich in einem 17 Bett Zimmer geschlafen
habe! Ich kann euch sagen, dass die Wahrscheinlickeit einen schnarchenden Menschen zu finden hier wesentlich höher ist! ;) Nachdem wir angekommen sind, gings erstmal beim Sonnenuntergang ins
Meer. Ich kanns nicht wirklich beschreiben, aber von der Temperatur und dem Gefühl war das glaub ich das beste Wasser, dass ich je hatte! (klingt komisch... iss aber so) Hier in Noosa war auch
das letzte Mal surfen angesagt, da es Richtung Norden immer gefährlicher wird (Haie/Quallen).
Dann wurde es natürlich Zeit für unsere 3 Tage Fraser Island Offroad Tour! Das war vielleicht ein Spaß! In unsrem Auto waren wir zu acht, was uns ein bisschen extra Platz für Bier gelassen hat...
sehr wichtig!!! Am ersten Tag waren wir an einem See, dessen Namen ich leider schon wieder vergessen habe... war aber ganz net. Dann gings ab an den Strand, wo wir hinter den Dünen unsere Zelte
aufgebaut haben und unser Abendessen (Burger) gegrillt haben. Da Fraser Island die größte Sandinsel der Welt ist, ist es natürlich nicht verwunderlich, dass man am Ende des Tages überall Sand
hat... sogar im Burger!!! ;) Nachts haben uns dann ein paar Dingos mit ihrer Anwesenheit beglückt und auch gleich mal unseren Abfall geklaut... die Hunde!!! :)
Am zweiten Tag gings dann zu den Indian Heads, von den Klippen konnte man unten im Wasser ein paar kleine Haie und Rochen sehen. Danach gings ab zum
Lake Wabby. Der 35 Minuten Spaziergang dorthin hat sich echt gelohnt. Es ist mittlerweile nurnoch ein sehr kleiner See, da er nach und nach von einer großen Sanddüne verschüttet wird. In 2 Jahren
ist er dann wohl komplett verschwunden... also wer ihn nochmal sehen will nix wie hin!!
Am letzten Tag gings dann nochmal zum Lake McKenzie. Auch ein super schöner sehr in traumhafter Umgebung. Da wir morgens ganz früh schon los sind hatten
wir auch das Glück ihn die ersten 2 Stunden für uns alleine zu haben, bevor die großen Reisebusse ankamen. Das wars dann auch schon von Frasier Island. Da die 2 Nächte im zelt ohne Matratze und
ohne Schlafsack doch sehr anstrengend waren, ging nach unserer Rückkehr aufs Festland leider nicht mehr viel!
Da wir vom Campen so angetan waren, haben wir uns am nächsten Tag dann also wieder mit unserem Auto auf den Weg gemacht... ab in einen Nationalpark. Die Wahl viel dann auf den Blackdown Tableland
National Park in der Nähe von Rockhampton. Es war wirklich unglaublich, aber wir waren bis auf 2 Ranger die einzigen Menschen im ganzen Nationalpark!! Nach unserer Ankunft haben wir uns erstmal
bei einem Bierchen den Überwältigenden Sonnenuntergang angeschaut, bevor es mal wieder zum Burgerbraten zu unserem Campground ging. Am zweiten Tag haben wir uns dann auf ne kleine Wanderung
begeben um die Rainbow Falls zu bestaunen. In dem kleinen Pool vor dem Wasserfall haben wir dann erstmal ein bisschen gebadet bevor wir uns eine schöne Dusche unter dem Wasserfall gegönnt
haben... war mal wieder nötig! ;) Zur großen Überraschung gabs dann abends wieder Burger... schmeckt halt auch einfach klasse!! Wir hatten auch einen kleinen Besucher, Oskar, die gefräsige
Rieseneidechse! Dieser grob geschätzte 1,2m lange Kollege kam doch tatsächlich zu jeder Mahlzeit vorbei und hat versucht die Reste zu klauen... dazu gibts ein sehr amüsantes Video!!! ;)
Nachdem wir jetzt also ein paar Tage campen waren, wurde es Zeit nach Airlie Beach zu fahren, wo unser Segeltrip zu den Whitsunday Islands ablegen sollte. In Airlie angekommen, haben wir dann
auch verstanden, warum weiter im Norden alles am absaufen ist. Als wir ankamen hat es in strömen geregnet. Die nette Dame an der Rezeption von unserem Hostel hat uns dann auch gleich mal geraten,
unser Auto irgendwo etwas höher zu parken, da für die Nacht eine Monsunwarnung gegeben wurde... das nenne ich doch mal gute Voraussetzungen für nen angenehmen Segeltrip!! ;)
Wie nicht anders erwartet hat es dann am nächsten Tag natürlich immer noch unglaublich stark geregnet. Naja, mit unserem sonnigen Gemüt ist es allerdings schwierig wegen ein bisschen Regen
schlechte Laune zu bekommen, also nichts wie in den Bottle Shop, Bier kaufen und ab aufs Boot. Die Crew auf dem Boot war eigentlich echt gut, Benny der Koch und Simon der Tauchlehrer waren echt
sehr lustig. Der Skipper, dessen Namen ich schon wieder vergessen hab, war ein dicker fauler Hund, was im Endeffekt dazu geführt hat, dass wir nicht wirklich gesegelt sind, sondern nur mit Motor
gefahren sind... wie gesagt... sonniges Gemüt!!! ;) Die Betten waren auch nicht gerade der Knaller. Das alte Boot hatte wohl schon ein Paar Löcher. An der ein oder anderen Stelle hat es also
einfach mal auf die Matratzen getropft... wird dann doch recht feucht nach 2 Tagen. Ich konnte sowieso nicht in meinem Bett schlafen, weil über mir „Free Willy“ geschlafen hat... ;) was das jetzt
wohl heisst!?!?!?!?!? Ich hab also die erste Nacht in der Küche geschlafen und die zweite Nacht zur Hälfte auf Deck... bis es angefangen hat zu regnen.
Ein bisschen Glück hatten wir dann am Ende doch noch. Pünktlich zu den Aktivitäten wie zum Beispiel White Haven Beach (einen der TOP 5 Beaches der Welt), Tauchen und Schnorcheln hat sich auf
wundersame Weise der Regen verzogen. Man kann sich leider nur vorstellen, wie beeindruckend das alles bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel ist, aber es war auf jeden Fall trotzdem super
schön, interessant und absolut Wert es gemacht zu haben. Außerdem, bei Sonnenschein ne Segeltour machen kann jeder!!!! ;)
Als wir dann wieder auf dem Festland waren, gabs erstmal ne richtige Dusche!!! Klasse sag ich euch! Danach hab ich alle Klamotten gewaschen, die mit auf dem Boot waren... furchtbar modriger
Gestank!! Am Abend gings dann zur großen Abschlussparty mit frei Pizza und billig Bier... so macht das Leben doch Spaß!!
Ja, dann war es auch schon wieder Zeit weiter zu ziehen. Viele Leute, die wir dort getroffen haben, sind wieder runter Richtung Brisbane gefahren oder geflogen, da viele Straßen hoch in den
Norden noch überflutet und gesperrt waren. Wir wären aber nicht die furchtlosen 4, wenn wirs nicht einfach versucht hätten. ;) Die erste halbe Stunde hätt ich fast schon aufgegeben. Es hat so
stark geregnet, dass ich die Straße nur erahnen konnte... dementsprechend schnell gings voran. Glücklicherweise gings dann auf einmal doch besser und wir konnten doch nach Townsville
weiterfahren. Dort angekommen hat es wieder angefangen zu schütten wie verrückt. Nach ner viertel Stunde stand die Rezeption dann auch erstmal unter Wasser... Australien!!!
Am nächsten Tag haben wir beschlossen nach Magnetic Island zu fahren und da eine Nacht zu campen. War ein super cooler Campingplatz mit nem wunderschönen Pool... da wars mal wieder, das
Paradies!!! Nachdem wir dann noch ein bisschen die Insel erkundet hatten, gings mal wieder auf zum Burgerbraten auf den Campingplatz und danach auf ein paar Bierchen an den Strand.
Ab jetzt wurde es ein bisschen traurig... Wir mussten uns auf den Weg zu unserer letzte Station des grandiosen Road Trips aufmachen... Cairns!!
Als wir in Cairns ankamen, war es schon Abend und wir waren alle ziemlich kaputt. Also nur schnell einchecken, ne Kleinigkeit essen und auf ein paar Bier in die Hostel Disco.
Am nächsten Tag haben wir dann erstmal richtig ausgeschlafen. Das ist schon Luxus, da wir ja meistens nicht länger als eine Nacht in den verschiedenen Hostels geschlafen haben und Check Out
meistens um 10 morgens ist! Danach haben wir eigentlich auch nur rumgegammelt und uns um die Flüge für unsere Weiterreise gekümmert. Am Abend gabs dann eine legendäre Abschlussparty unseres Road
Trips in der Disco von unserem Hostel! Es ist auf jeden Fall ne Menge Vodka geflossen und getanzt worden... die Bilder sagen einiges aus! ;)
Am unserem dann wirklich letzten Tag haben wir unseren Kater auskuriert und dann gegen Abend nochmal schön zusammen gegessen, bevor wir den Abend bei ein paar gemeinsamen Bierchen gemütlich
ausklingen lassen haben.
Das wars soweit in ausführlicher Form von meinem grandiosen Road Trip and der wunderschönen Ostküste!!!! DA muss ich auf jeden Fall nochmal hin!!!!!!!!!!!! ;)
Liebe Grüße in die Heimat. Benehmt euch, ich bin bald wieder da und will euch gesund und munter wiedersehn!!
Der Flo!!
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